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Unternehmen

Entwicklung

Vorwärts zu den Ursprüngen von BIRKENSTOCK.

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Begonnen hat alles mit der Hingabe des Schuhmachers Johann Adam Birkenstock an sein Handwerk. Das war 1774. Diese Haltung wurde von Generation zu Generation weitergegeben, auch Konrad Birkenstock, den Enkel von Johann Adam Birkenstock. Dieser hatte Ende des 19. Jahrhunderts eine visionäre Idee: die Herstellung einer Fußbetteinlage aus einem flexiblen Kork-Latex-Gemisch – einer Alternativen zu den bis dahin vorwiegend aus Metall gefertigten starren Einlagen. Von da war es nicht mehr weit bis zur Erfindung des Blauen Fußbetts. Aus der Fußbettung entstanden in den 1960er Jahren die BIRKENSTOCK Sandalen, später die ersten geschlossenen Schuhe.

Diese Innovation bestimmte die Geschicke des Unternehmens und trug zur Beliebtheit unserer Schuhe erheblich bei. Das Fußbett ist der natürlichen Trittspur eines Fußes im Sand nachempfunden und sorgt mit dafür, dass die Füße viele Stunden komfortabel in Schuhen durchstehen. Auch heute entwickeln wir Schuhe, die Gesundheit und Wohlbefinden fördern – unser reicher Erfahrungsschatz hilft uns dabei.

1774 DIE WURZELN DER SCHUHMACHERDYNASTIE

Die Wurzeln von BIRKENSTOCK reichen bis 1774 zurück: In diesem Jahr wird der Schuhmacher Johannes Birkenstock erstmals urkundlich erwähnt. Gleichzeitig steht die Welt an der Schwelle zu einer neuen Zeitrechnung. Die nordamerikanischen Kolonien haben sich kurz zuvor auf der Boston Tea Party gegen die Britische Krone aufgelehnt, in Frankreich bahnt sich die Französische Revolution an und in Frankfurt veröffentlicht ein gewisser Johann Wolfgang Goethe den Roman „Die Leiden des jungen Werther“.

Keine 30 Kilometer entfernt von der wirtschaftlich und kulturell florierenden Stadt am Main, in der kleinen hessischen Gemeinde Langen-Bergheim, hat der 20-jährige Johannes Birkenstock keine Zeit, sich mit Weltgeschichte zu befassen. Er hat schon bald alle Hände voll damit zu tun, seine Familie über Wasser zu halten. Denn sein jüngerer Bruder Johann Adam – ebenfalls Schuhmacher – stirbt früh. Er hinterlässt einen Sohn, Johannes, der nun das Handwerk von seinem Onkel erlernt. Was die Männer nicht ahnen: Sie legen das Fundament für eine Schuhmacherdynastie und ein Unternehmen, das noch heute ihren Namen trägt: Birkenstock.

 

 

1896 Das Fußbett lernt gehen

Rund 120 Jahre später eröffnet der Schuhmachermeister Konrad Birkenstock zwei Schuhfachgeschäfte in Frankfurt und beginnt mit der Herstellung und dem Verkauf von flexiblen Fußbett-Einlagen.

1897 KONRAD BIRKENSTOCK UND DER ORTHOPÄDISCHE LEISTEN: DIE ENTDECKUNG DER FUSSGESUNDHEIT

Der visionäre Tüftler Konrad Birkenstock, Urenkel von Johann Adam Birkenstock, erlebt die Folgen der Industrialisierung zum Ende des 19. Jahrhunderts am eigenen Leib: Die maschinelle Fertigung lässt den Schuhmachern nur noch Raum zum Flickschustern; mit Ausnahme weniger, deren Kunden sich Maßanfertigungen leisten können. Schuhe werden zur erschwinglichen Massenware, bleiben jedoch chronisch unbequem.

Die billige Massenware macht den Beruf des Schuhmachers unattraktiv: Reparaturen bringen nicht genug Geld, betuchte Kundschaft fehlt auf dem Land. Konrad Birkenstock verkauft Haus und Hof und eröffnet in Frankfurt am Main einen Schuhmacherladen. Dort klagt das verwöhnte Stadtpublikum über die unbequemen Schuhe der Zeit. Der passionierte Schuhmacher beginnt zu tüfteln. Er verbringt jede freie Minute in seiner Werkstatt mit einer für die damalige Zeit unerhörten Vision: Schuhe die nicht nur bequem, sondern auch fußgerecht sind. 1897 gelingt ihm ein erster revolutionärer Durchbruch. Konrad entwickelt den orthopädisch gearbeiteten vollplastischen Schuhleisten. Endlich folgen die Schuhe der Form des Fußes. Die Idee des fußgesunden Schuhwerks ist geboren. Und sie soll die Familie Birkenstock bis heute nicht mehr loslassen.

 

 

1902 DER NÄCHSTE MARKENARTIKEL: DAS BLAUE FUSSBETT

Das Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts erlebt sein erstes Wirtschaftswunder und die euphorische Stimmung beflügelt den jungen Schuhmacher Konrad Birkenstock. Nach der erfolgreichen Entwicklung des Leistens ergänzt er diesen mit einer Einlage zum System Birkenstock. Seine Schuhe sollen Fehlstellungen des Fußes vermeiden und lindern. Bis dahin wurden diese mittels aus starrem Metall gefertigten Einlagen behandelt. Konrad experimentiert über Jahre mit Materialien, bis er schließlich mit einer Mischung aus Kork und Gummi Erfolg hat: BIRKENSTOCKs Fußbett erblickt das Licht der Welt.

Doch jetzt beginnt der schwerste Teil des Weges. Nun muss Konrad die Fachwelt von seiner Erfindung überzeugen. Zunächst bereist er Schuhfachgeschäfte, bald übernimmt der 15jährige Sohn Carl diese Aufgabe, als sein Vater kriegsbedingt verhindert ist. In der jungen Weimarer Republik präsentieren Vater und Sohn mit missionarischem Eifer Ärzten, Orthopäden und Schuhmachern die Erfindung. Den braucht es auch, denn in Fachkreisen begegnet man dem eigensinnigen Kopf, der an den Konventionen eines ganzen Berufsstandes rüttelt und damit auch dessen wirtschaftliche Existenzberechtigung infrage stellt, mit einer gehörigen Portion Skepsis.

Indes, die Mission – nichts weniger als die Revolutionder Fußorthopädie – lässt Konrad nicht mehr los. Das Blaue Fußbett wird Konrad Birkenstocks zweiter großer Beitrag zum modernen und gesunden Schuh wie wir ihn heute kennen.

 

 

1925 Steigende Nachfrage

Aufgrund des wachsenden Erfolgs seiner Einlagen sucht Konrad Birkenstock im Jahr 1925 nach einer größeren Produktionsstätte. In Friedberg/Hessen erwirbt er eine Fabrik mit umfangreichem Gelände. Ein ständig wachsender Kundenkreis erfordert die Produktion in Tag- und Nachtschichten. Im Herstellungsprogramm ist bereits das legendäre "Blaue Fußbett®".

1930 DAS SYSTEM BIRKENSTOCK MACHT SCHULE

In der Familie Birkenstock erhebt eine neue Generation ihre Stimme: Carl Birkenstocks missionarischer Eifer für die Fußgesundheit steht dem seines Vaters Konrad in Nichts nach. Um das Blaue Fussbett weiter zu etablieren und den Menschen näher zu bringen, scheut der Unternehmer keine Mühen und auch kein Risiko. Carl beschließt, seine Fußbetten nur noch an Fachhändler zu verkaufen, die zuvor mit Erfolg einen Schulungskurs bei ihm absolviert haben – lieber verzichtet er auf Umsatz und Gewinn als zuzulassen, dass Kunden schlecht beraten werden. Für den ersten Schulungskurs verfasst er unter dem Titel „Der Fuß und seine Behandlung“ die erste von zahlreichen Abhandlungen zu seinem Verständnis vom Naturgewollten Gehen und der Idee vom fußgerechten gesunden Schuhwerk. Insgesamt schult Carl Birkenstock in den folgenden Jahren mehr als 5.000 Fachleute in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mittlerweile überzeugt er auch erste Ärzte von seinem System Birkenstock. Die Vision der Familie Birkenstock wird immer mehr Realität.

 

 

1932 Theorie und Praxis

Carl Birkenstock beginnt in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit den später berühmten gewordenen BIRKENSTOCK Schulungskursen. In diesen einwöchigen Fußdienst-Fachkursen schult er in den folgenden Jahrzehnten mehr als 5.000 Fachleute. Führende Ärzte unterstützen diese Seminare und das "System Carl Birkenstock“.

1936 NEUE GENERATION, ALTE MISSION: CARL BIRKENSTOCKS IDEAL-SCHUH

Auch in puncto Erfindergeist kommt Carl ganz nach seinem Vater Konrad. Ruhelos kreist sein Denken um die Gesundheit des Fußes und schließlich entwirft er den Ideal-Schuh, derdem Träger endlich das Naturgewollte Gehen ermöglichen soll. Gemeinsam mit seiner Frau Emmy meldet er 1936 Patente für den Idealschuh an. In Handarbeit fertigt er in den 1940er Jahren einige Hundert Paar Schuhe, die von Experten begeistert aufgenommen werden.

Nach Ende des Ersten Weltkrieges will er den Ideal-Schuh massentauglich machen. Doch die Herausforderungen für eine maschinelle Produktion des Ideal-Schuhs sind groß, die Suche nach den geeigneten Materialien für die technische Verarbeitung schwierig.

Carl, in seiner Unbeirrbarkeit ganz der Vater, gibt nicht auf. Er verhandelt über viele Jahre mit unzähligen Schuhfabriken, tauscht sich mit den führenden Fabrikanten und Experten seiner Zeit aus. Unter keinen Umständen will er Kompromisse eingehen. Alles muss perfekt werden. Doch Carl ist seiner Zeit zu weit voraus. Der Ideal-Schuh bleibt eine vorerst visionäre Idee.

 

 

1948 Das System Carl Birkenstock

Das Fachbuch "Fußorthopädie – System Carl Birkenstock" erscheint in einer Auflage von 14.000 Exemplaren und ist zu dieser Zeit das am meisten verkaufte Fachbuch für Fußorthopädie. Auf 112 Seiten und mit 55 Bildern vermittelt Carl Birkenstock seine Auffassung vom "Naturgewollten Gehen" – dem so genannten Trittspursystem – und von gesundem Schuhwerk.

1963 Eine Idee lernt Laufen: Die Erfindung der Fussbett-Sandale

In der Birkenstock-typischen Beharrlichkeit gibt Carl den Traum vom perfekten Schuh, der Naturgewolltes Gehen für alle Menschen zugänglich macht, nicht auf. Und gemeinsam mit der nächsten Generation wird er ihn – zumindest teilweise – realisieren können. Carl Birkenstock verfolgt beharrlich und kompromisslos das Ziel, eines geschlossenen Ideal-Schuhs, scheitert damit aber an den technischen Hürden der Materialien. Es ist vor allem sein Sohn Karl der bereit ist, den entscheidenden Schritt zu gehen und für eine mit den Mitteln der Zeit mögliche, pragmatische Lösung plädiert. Die Idee der Fußbett-Sandale ist geboren. Die komplizierte Herausforderung Brandsohle, Fußbett und Leder eines Schuhes zu vereinen, reduziert sich auf die Aufgabe, Brandsohle und Fußbett am Fuß zu halten. Und das kann schon ein einfacher Riemen leisten.

Im Mai 1963 bringt BIRKENSTOCK die weltweit erste flexible Fußbett-Sandale auf den Markt – ihren bis heute gängigen Namen „Madrid“ erhält sie 1979. Doch die Neuschöpfung erweist sich zunächst als kolossaler Flop: zu weit entfernt ist die Ästhetik der Sandale von der damaligen Mode. Aufgeben ist erneut keine Option im Hause Birkenstock. Sie senden Schuhe und Informationsschreiben an zahlreiche Ärzte. Der Erfolg ist atemberaubend: Ärzte im ganzen Land bestellen die Fußbett-Sandale und der Durchbruch ist geschafft. Die Menschen im Deutschland der Wirtschaftswunderzeit haben immer mehr Freizeit, und in der muss Schuhwerk nicht modisch sein, sondern vor allem bequem. Auch eine unerwartete gesellschaftliche Gruppe hat Anteil an BIRKENSTOCKs Erfolg: Die alternative Jugendbewegung der 1970er Jahre mit ihrer ökologischen Ausrichtung und dem Drang nach Abgrenzung vom Establishment findet Gefallen an den Modellen der Familie. Bald sind BIRKENSTOCKS Erkennungszeichen linker Studenten in Tübingen, Paris oder dem New Yorker West Village.

 

 

1966 Re-born in the USA

Die 60er Jahre prägen die jüngere Geschichte wie kaum eine andere Epoche: Es ist die Zeit des Vietnam-Krieges, von Flower-Power, sexueller Revolution und Kaltem Krieg. Auch für das aufstrebenden Familienunternehmen Birkenstock sollen diese Jahre eine Zeit voll unerwarteter Entwicklungen werden. Es ist 1966 als eine deutschstämmige Designerin aus Kalifornien in ihrem Heimatland zu Besuch ist. Die junge Margot Fraser leidet unter chronischen Fußschmerzen, und eher zufällig stößt sie in einem Orthopädie-Geschäft auf BIRKENSTOCK. Sie kauft ein Paar – und schon nach wenigen Monaten verbessert sich ihr Fußleiden merklich. Fraser ist begeistert. Und sieht eine Chance: In Amerika sind gute orthopädische Schuhe zu dieser Zeit kaum zu bekommen. Also wendet sie sich an BIRKENSTOCK und bietet an, die „German Health Shoes“ in den USA zu vertreiben. Die Familie willigt ein und schon bald werden die ersten BIRKENSTOCKS im Land der unbegrenzten Möglichkeiten offiziell verkauft. Zunächst verspotten die Amerikaner Margot Fraser für ihre „Ugly Shoes“. Doch Fraser, in ihrer Beharrlichkeit den Birkenstocks nicht unähnlich, schafft es nach und nach, ihre Landsleute zu begeistern. Es soll der Beginn einer großartigen Erfolgsgeschichte werden, die bis in die Gegenwart andauert: In keinem anderen Land der Welt werden heute mehr BIRKENSTOCKS verkauft als in den USA.

 

 

1992 BIRKENSTOCK Down Under

Auch der jüngste aller Kontinente kann der Anziehungskraft von BIRKENSTOCK und seiner Protagonisten nicht dauerhaft widerstehen. Knapp 16 Jahre nach den USA soll nun auch Australien an der Reihe sein. Der Verlauf der Ereignisse, die dazu führen, ist ähnlich unkonventionell wie schon die Erschließung des US-Marktes. Wieder ist es ein Familienfremder, der den Weg bereitet: Marcel Goerke ist 16 Jahre alt als er beschließt, nach Australien auszuwandern. Der Sohn eines Braunschweiger Schuhmachers und frühen BIRKENSTOCK Vertrieblers findet heraus, dass der Beruf des Orthopädieschuhtechnikers für eine Immigration qualifiziert und absolviert die Ausbildung. Sehr zur Freude des Vaters, der mittlerweile mit Karl Birkenstock gut bekannt ist. Und irgendwann kommen die beiden Männer auf eine aufregende Idee: Marcel könnte doch in Down Under das Geschäft für BIRKENSTOCK aufbauen. Goerke Junior willigt ein. Der junge Mann hat zwar keinen Businessplan, keine Erfahrung und kaum Sprachkenntnisse – dafür ist er seit Kindesbeinen an mit BIRKENSTOCKS vertraut und mit einem ähnlichen Durchsetzungsvermögen wie Karl, Carl und Konrad gesegnet. Wenige Jahre später ist es so weit: Marcel eröffnet in Melbourne das erste BIRKENSTOCK Geschäft in Australien. Doch wieder lässt der Erfolg auf sich warten. Kunden sind zunächst vor allem Backpacker, die BIRKENSTOCK Schuhe von ihren Reisen kennen. Marcel Goerke sieht sich, ähnlich wie die Birkenstocks, auf einer Mission: Er will, dass alle Menschen – ganz egal welchen Alters oder Geschlechtes – ein Paar Birkenstocks besitzen. Nach und nach, wie so oft in der Geschichte von BIRKENSTOCK, finden die Fußbett-Sandalen auch in Australien eine treue Kundschaft. Marcel Goerke ist heute, 30 Jahre später, nach wie vor als Managing Director für das Australien-Geschäft von BIRKENSTOCK verantwortlich.

 

 

1991 Familienzuwachs

Die Birkenstock-Familie wird größer. In den folgenden Jahren werden verschiedene Lizenzmarken wie beispielsweise Papillio und Betula gegründet, um ergänzende sowie zusätzliche Produktgruppen anzubieten.

2007 Gebündelte Kräfte

Die Inhaber der Birkenstock Orthopädie GmbH & Co. KG übernehmen den langjährigen Vertriebspartner Birkenstock Distribution USA, Inc. (BDUSA). Firmensitz wird der bisherige Standort der BDUSA Novato (Kalifornien).

2009 Görlitz wächst

Im Frühjahr 2009 wird eine neue und größere Fußbett-Produktion in Görlitz in Betrieb genommen.

2013 Ein Familienunternehmen wird zum Konzern

Weder Carl Birkenstock, noch sein Vater Konrad oder sein Sohn Karl und schon gar nicht der Schuhmachermeister Johannes Birkenstock aus dem hessischen Langen-Bergheim, der im 18. Jahrhundert die Schuhmacher-Dynastie begründet, hätten davon zu träumen gewagt: Im Jahr 2013 wird BIRKENSTOCK, bis dahin ein mehr oder weniger loser Verbund aus 38 Einzelunternehmen, unter der Firmierung BIRKENSTOCK Group offiziell zu einem Konzern. Und erstmals in der Geschichte des Traditionsunternehmens liegt die Leitung nicht in den Händen der Familie: Mit Markus Bensberg und Oliver Reichert steuern zwei erfahrene Manager nun die Aktivitäten der BIRKENSTOCK Group – ein Novum in der damals knapp 240-jährigen Geschichte des Unternehmens.

 

 

2017 Über die Fußgesundheit hinaus – Schlafsysteme und Naturkosmetik

Das blaue Fußbett, Konrad Birkenstocks revolutionäre Erfindung aus dem Jahr 1902, ist auch heute der zentrale Leitfaden in der BIRKENSTOCK Philosophie vom Naturgewollten Gehen und dem Fuß als Fundament der Gesundheit des Körpers. Mit der Einführung von Schlafsystemen und zertifizierter Naturkosmetik entwickelt BIRKENSTOCK dieses Prinzip im Hinblick auf einen ganzheitlichen Ansatz konsequent weiter: Die BIRKENSTOCK Schlafsysteme stehen für eine Weiterentwicklung des anatomisch geformten Fußbetts zum anatomisch geformten Schlaf-Bett – genau wie das BIRKENSTOCK Fußbett passen sich auch die BIRKENSTOCK Schlafsysteme der Körperform an und unterstützen sie optimal. Auch die zertifizierte Naturkosmetik-Serie BIRKENSTOCK NATURAL SKIN CARE stellt das Wohlbefinden und Gesundheit in den Vordergrund: Die in Deutschland gefertigten Naturkosmetik-Produkte verzichten dabei gänzlich auf Chemie. Und in der Rezeptur finden wir einen alten Bekannten: Der Naturstoff Kork, der den BIRKENSTOCK Fußbetten ihre Elastizität verleiht, ist auch die zentrale Säule des Wirkstoff-Konzeptes der Natur-Kosmetika von Birkenstock.

 

 

2018 BIRKENSTOCK eröffnet erste firmeneigene Filiale in den USA

Das erste firmeneigene Ladengeschäft in den Vereinigten Staaten öffnet seine Türen: Der neue Store befindet sich in der 120 Spring Street im historischen Stadtteil SoHo in Lower Manhattan. Birkenstock wird bereits seit über 50 Jahren in den USA vertrieben. Mit dem eigenen Store gibt sich die deutsche Traditionsmarke aber eine neue Heimat im Herzen von New York und legt zugleich den Grundstein für das weitere Wachstum von BIRKENSTOCK auf dem US-Markt.

2019 Das Birkenstock Kreativ-Studio: 1774

Als BIRKENSTOCK in den 60er-Jahren das erste Mal Sandalen auf einer Modemesse präsentiert, sind Einkäufer und Fach-Presse entsetzt – wie kann man nur auf die Idee kommen, dass jemand so einen Schuh tragen will? Heute, knapp 60 Jahre später, gelten viele BIRKENSTOCK Modelle als Produkt-Ikonen. Boston, Madrid oder Arizona sind fester Bestandteil der internationalen Modewelt, egal ob an den Füßen von Models, Künstlern und Schauspielern oder in den Ateliers der Designer. So ist auch die Liste der Luxus-Marken, mit denen BIRKENSTOCK Kollaborationen umgesetzt hat, ebenso lang wie exklusiv. Seit 2019 ist das Kreativ-Studio 1774 BIRKENSTOCKs Plattform für Mode, Kunst, Architektur und Design. Hier, in der Rue Saint Honoré in Paris, entstehen exklusive Kollektionen und Kollaborationen mit Design-Häusern wie Dior, Prada, Rick Owens, Manolo Blahnik und vielen anderen.

 

 

2020 BIRKENSTOCK IM GLOBALEN AUFWIND

BIRKENSTOCK wird vom renommierten US-Fachmagazin "Footwear News" als „Brand of the Year“ ausgezeichnet, die britische "Vogue" vergibt den Titel „Sandale des Jahres“ an die ikonischen BIRKENSTOCK-Sandalen und der Klassiker ARIZONA ist laut LYST-Index der „meistgesuchte Damenschuh der Welt“.

2021 Expansion und Fokus auf das Wesentliche

BIRKENSTOCK hat sich mit seinem kompromisslosen Fokus auf Funktionalität und Qualität stetig und unbeirrbar von einem kleinen Nischenanbieter zu einer kulturell relevanten, globalen Lifestyle-Brand entwickelt. Dass ein solches Phänomen auch bei den großen Private-Equity-Häusern und Global Playern des Fashion-Business Begehrlichkeiten weckt, überrascht nicht: Im Mai 2021 übernimmt L Catterton, das größte globale Private-Equity-Unternehmen mit Fokus auf Konsumgüter, die Mehrheit an BIRKENSTOCK. Die Partnerschaft mit L Catterton – und der verbundenen Familien-Holding Financière Agache von Bernard Arnault, dem CEO von LVMH – nutzt BIRKENSTOCK, um in Zukunftsmärkten wie China weiter zu wachsen und gleichzeitig in Europa und Amerika seine führende Marktposition auszubauen. Die historische Mission der Familie Birkenstock, allen Menschen Naturgewolltes Gehen und fußgerechtes, gesundes Schuhwerk zugänglich zu machen, ist lebendiger denn je.